Hintergrund
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03.07.2020
Ulanenstraße
Umwidmung zur Bundesstraße auf Tagesordnung des Ortsrates
Ortsrat stimmt gegen das Vorhaben
Die Stadt Lingen möchte die Ulanenstraße zur Bundesstrasse aufwerten lassen und einen neuen Knotenpunkt mit Ampelanlage im Bereich Sonac schaffen (Siehe hier). Der Ortsrat steht dem Vorhaben kritisch gegenüber. Das Gesamtkonzept erscheint nicht schlüssig. Die durch die Aufwertung angestrebt Entlastung des Stadtteils Damaschke (welche grundsätzlich auch nachvollziehbar ist) wird aus unserer Sicht nur durch eine einseitige Verlagerung des Verkehrs in anderen Bereiche erreicht. Insbesondere der Ortsteil Brögern wird durch den Knotenpunkt dadurch tendenziell noch stärker belastet und die Umwidmung ist daher ehr nachteilig zu sehen. Insbesondere bei der Verkehrsführung rund um die Sandbrinkerheide haben wir Bedenken. Bereits heute stauen sich morgens teilweise die Autos bis zur Kreuzung B213/Duisenburger Straße und eine Verbesserung erscheint uns dadurch nicht gegeben. Damit wird es für die Anwohner voraussichtlich noch schwieriger auf die B213 zu fahren. Leider wurde dies in dem vorliegenden Gutachten nicht berücksichtigt. Auch die Anwohner der Heinrich-Voss Siedlung, welche seit Jahren einen Lärmschutz fordern, werden durch diese Maßnahme tendenziell stärker belastet. Daneben sind auch die fehlende Radbrücke an der Querung B70/Ulanenstrasse (bei Fa. Moss) und die nicht optimale Anbindung des Jagdweges Schwächen in diesem Konzept, so das wir uns als CDU-Fraktion enschieden haben, gegen das Vorhaben zu stimmen.